«KO­OPE­RA­TI­ON UND SYN­ER­GIE – BRENN­STOFF
FÜR HOCH­LEIS­TEN­DE OR­GA­NI­SA­TIO­NEN»

SOL Busi­nes­se­vent vom 14.1.10 

KO­OPE­RA­TI­ON ALS SCHLÜS­SEL­KOM­PE­TENZ
In einer zu­neh­mend ver­netz­ten Ge­sell­schaft und Wirt­schaft wird die Fä­hig­keit, grenz­über­schrei­tend zu ko­ope­rie­ren und Syn­er­gi­en frei­zu­set­zen, zur stra­te­gisch re­le­van­ten Schlüs­sel­kom­pe­tenz. Das Hand­ling von Ko­ope­ra­ti­on for­dert her­aus. Es braucht Ver­trau­en, of­fe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on wie auch klare Spiel­re­geln, Ver­ein­ba­run­gen, Ba­lan­ce zwi­schen Ei­gen­in­ter­es­sen und Ge­samt­nut­zen. Der Be­darf nach neuen For­men für Ko­ope­ra­ti­on über Ab­tei­lun­gen, Dis­zi­pli­nen und Be­triebs­gren­zen hin­weg nimmt wei­ter zu. Ko­ope­ra­ti­on ist eine Win­ner-Stra­te­gie und kon­kur­renz­ori­en­tier­ten Mo­del­len (wie z.B. «Busi­ness War­ga­ming») über­le­gen. Das be­stä­tigt in ganz an­de­rem Kon­text die bio­lo­gi­sche For­schung zum Zu­sam­men­spiel zwi­schen Zel­len, Or­ga­nen, Or­ga­nis­men.

RUND 100 TEIL­NEH­MEN­DE AUS VER­SCHIE­DENS­TEN BRAN­CHEN
Der SOL-Busi­ness-Event ver­moch­te Im­pul­se zu set­zen, die von den zahl­rei­chen Teil­neh­men­den ge­schätzt wur­den. Die Form des An­las­ses selbst konn­te Syn­er­gi­en zu för­dern: Zwei span­nen­de In­puts wur­den von den Teil­neh­men­den in lo­cke­rem Rah­men und wech­seln­den Kurz­dis­kus­sio­nen «ver­daut» und auf ei­ge­ne Ver­hält­nis­se über­setzt.

Aus­zü­ge aus den zahl­rei­chen po­si­ti­ven Rück­mel­dun­gen:

  • «Der Event war sehr in­for­ma­tiv und an­re­gend. Bes­ten Dank für die Ein­la­dung!»
  • «Noch ein­mal herz­li­chen Dank für die Or­ga­ni­sa­ti­on der span­nen­den und hoch­ak­tu­el­len The­men ges­tern Abend im Hotel Bern. Es war ein Ge­nuss, dem Re­fe­rat von Frau Dr. Sonja Klein­lo­gel zu fol­gen…. Die auf­ge­zeig­ten Ana­lo­gi­en konn­ten tref­fen­der nicht sein. Eben­falls ein High­light war das Re­fe­rat von Herrn Charles Flü­ki­ger der Comet Group, in dem er die we­sent­lichs­ten Punk­te des heu­ti­gen Ma­nage­ment (ob Linie oder Pro­jekt), wie Lust, Freu­de, Of­fen­heit, neue Wege gehen, aber auch klar den Wil­len, den ein­mal ge­wähl­ten Weg zu Ende zu gehen, an­ge­spro­chen hat. Mit einem Wort, Super.»
  • «Der Aus­tausch zwi­schen den Leu­ten fand ich sehr an­re­gend, die Stim­mung war sehr po­si­tiv.»

 

SYN­ER­GIE DURCH VER­NET­ZUNG
Dr. Sonja Klein­lo­gel
Frau Dr. Sonja Klein­lo­gel ist Neu­ro­bio­lo­gin und For­sche­rin am Max Planck In­sti­tut für Bio­phy­sik in Frank­furt. Zel­len funk­tio­nie­ren als Teil eines Gan­zen und müs­sen ko­ope­rie­ren, um eine Ge­samt­leis­tung auf hö­he­rem Ni­veau zu er­brin­gen. Wie kom­mu­ni­zie­ren sie un­ter­ein­an­der? Wenn wir von Mo­le­kü­len auf Zel­len und wei­ter auf hoch­leis­ten­de Sys­te­me schlies­sen wol­len, müs­sen wir kom­ple­xe Wir­kun­gen ver­ste­hen. An­hand zahl­rei­cher an­schau­li­cher Bei­spie­le aus der mo­der­nen Bio­lo­gie und ihren ei­ge­nen For­schungs­er­geb­nis­sen be­schrieb Frau Dr. Klein­lo­gel auf fes­seln­de Art, wie Ko­or­di­na­ti­on und Ko­ope­ra­ti­on funk­tio­niert, damit Mehr­leis­tung ent­steht.

 

NEUE PO­TEN­ZIA­LE DURCH RE­VO­LU­TIO­NÄ­RE FORM DES BUSI­NESS-KO­OPE­RA­TI­ON
Charles Flü­ki­ger, Comet
Herr Charles Flü­ki­ger ist GL-Mit­glied und Lei­ter In­dus­tri­al X-Ray der Comet Group (Sitz in Fla­matt). Comet wurde am 5. Nov. 2009 zum Ge­win­ner des Swiss Tech­no­lo­gy Awards ge­kürt! www.ch-in­no­va­ti­on.ch Kön­nen Sie sich vor­stel­len, dass Sie – ohne zur Firma zu ge­hö­ren – einen Batch er­hal­ten, Zu­gang zu allen Fa­bri­ken welt­weit, zu For­schungs­re­sul­ta­ten und Wis­sens­da­ten­ban­ken, etc.? Die Firma Comet will mehr wach­sen, als der Markt ei­gent­lich her­gibt. Dazu setzt sie u.a. auf die neu ent­wi­ckel­te um­welt­freund­li­che E-Te­am-Tech­no­lo­gie, mit wel­cher in­dus­tri­el­le Ver­fah­ren in der Le­bens­mit­tel­in­dus­trie re­vo­lu­tio­niert wer­den. Und sie geht neue Wege in der Ko­ope­ra­ti­on mit einem stra­te­gi­schen In­dus­trie­part­ner, dem welt­weit füh­ren­den Her­stel­ler von Flüs­sig­ver­pa­ckun­gen. In einem fas­zi­nie­ren­den Vor­trag ver­stand es Herr Flü­ki­ger, das spe­zi­fi­sche Ko­ope­ra­ti­ons­mo­dell dar­zu­le­gen und in vie­len prak­ti­schen Bei­spie­len zu be­schrei­ben, wor­auf es an­kommt, damit eine Ko­ope­ra­ti­on zwi­schen so un­glei­chen Part­nern zum beid­sei­ti­gen Gross­er­folg wer­den kann. Beim Apèro wurde der leb­haf­te Aus­tausch zwi­schen den Teil­neh­men­den wei­ter­ge­führt. Wir dan­ken allen Teil­neh­men­den für ihre Prä­senz und ihr In­ter­es­se.

C. Flü­ki­ger; S. Klein­lo­gel

C. Flü­ki­ger; S. Klein­lo­gel

 
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