«UM­BRUCH – RE­VO­LU­TI­ON ODER EVO­LU­TI­ON?»

SOL Busi­nes­se­vent vom 26. Fe­bru­ar 2013

Mit Urs Ga­sche, Ver­wal­tungs­rats­prä­si­dent von BKW, ex-Re­gie­rungs­rat Kan­ton Bern und Na­tio­nal­rat

Der SOL-Busi­nes­se­vent stiess auch 2013 auf gros­se Be­ach­tung und löste viel po­si­ti­ves Feed­back aus von den rund 90 Teil­neh­men­den aus un­ter­schied­lichs­ten Bran­chen und Be­trie­ben. In einer Ein­lei­tung sprach Lu­zi­us Lie­ben­dör­fer an, dass das Ziel von Ver­än­de­run­gen von Un­ter­neh­men kaum in der rei­nen Über­le­bens­si­che­rung lie­gen könne, son­dern viel­mehr darin, ma­xi­ma­le Vi­ta­li­tät zu ent­wi­ckeln und einen Mehr­wert für Kun­den und Ge­sell­schaft zu schaf­fen. Das ver­langt in Zei­ten hoher Um­feld-Dy­na­mik ge­stei­ger­te Be­weg­lich­keit und stän­di­ge Be­reit­schaft zum nächs­ten Schritt.

Herr Urs Ga­sche stell­te sich in sehr of­fe­ner und sou­ve­rä­ner Art den Fra­gen, mit wel­chen Herr Juerg Stucki als ge­wief­ter Mo­de­ra­tor durch den Talk führ­te. Ins­be­son­de­re auch die Ein­bli­cke in per­sön­li­che Mo­ti­ve, Er­leb­nis­se und Ar­beits­wei­sen, wel­che Herr Ga­sche ge­währ­te, mach­ten den Talk zu einem span­nen­den Er­leb­nis.

In einer ers­ten Se­quenz er­fuhr man, was den Wer­de­gang von Herrn Ga­sche ge­prägt und ge­lenkt hat, vom Jus-Stu­den­ten bis zum heu­ti­gen Wirt­schafts­füh­rer und Po­li­ti­ker. Die Schil­de­rung ei­ni­ger ganz per­sön­li­cher Si­tua­ti­ons­bil­der mach­ten Herrn Ga­sche spür­bar als Mensch, der sich aktiv um Werte, Zu­kunfts­per­spek­ti­ven für Junge und die Aus­ein­an­der­set­zung mit zen­tra­len ge­sell­schaft­li­chen Fra­gen küm­mert. Im wei­te­ren Ver­lauf des Talks kamen selbst­ver­ständ­lich auch die Fra­gen zur En­er­gie­wen­de zur Spra­che, mit wel­chen der BKW-Ver­wal­tungs­rats­prä­si­dent zur Zeit im Fokus öf­f­ent­li­cher Auf­merk­sam­keit steht. Nicht als wirk­li­che Re­vo­lu­ti­on be­zeich­ne­te Herr Ga­sche die Ent­wick­lung zu einer nach­hal­ti­gen En­er­gie­po­li­tik und -Pra­xis, son­dern viel­mehr als vor­ge­zeich­ne­ten Weg, der un­be­strit­ten Schritt für Schritt zu gehen ist. Dabei komme es we­ni­ger auf das Tempo an, um das Ziel einer grü­ne­ren Zu­kunft zu er­rei­chen, viel­mehr auf eine rea­li­täts­na­he Her­an­ge­hens­wei­se, die Kon­fron­ta­ti­on mit Fak­ten, den fort­ge­setz­ten ge­sell­schaft­li­chen Dia­log und das Dran­blei­ben. Nach mu­si­ka­li­schen In­ter­mez­zi fan­den auch Fra­gen aus dem Pu­bli­kum Platz und führ­ten den an­ge­reg­ten Aus­tausch wei­ter.

Herrn Urs Ga­sche und dem Mo­de­ra­tor Juerg Stucki sei an die­ser Stel­le noch­mals ein herz­li­cher Dank aus­ge­spro­chen für das gros­se En­ga­ge­ment mit dem reich­hal­ti­gen of­fe­nen Ge­spräch. Im an­ge­neh­men Am­bi­en­te des Kul­tur­ca­si­nos Bern konn­te der Abend dann aus­klin­gen bei einem Apéro riche, einem Glas Wein und zahl­rei­chen fort­ge­setz­ten Ge­sprä­chen zwi­schen den Gäs­ten.